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Dienstag, 11. Februar 2014

Sei vorsichtig mit dem, was du dir wünscht,...

... den es könnte in Erfüllung gehen!

Das ist eine Aussage, über die wir vielleicht schmunzeln, sie ungläubig abwinken, aber nur ganz selten einmal darüber nachdenken.
Wie oft ist es schon vorgekommen, dass jemand sich aus ganzem Herzen gewünscht hat, mit einem ganz bestimmten Menschen eine Partnerschaft einzugehen und kaum 3 Jahre nach der Hochzeit wurde die Ehe geschieden.
Wie viele Menschen haben sich den Traumurlaub unter Palmen am Meeresstrand schon tausendmal ausgemalt und sind dann vor Ort aus Langeweile oder vor Hitze bereits nach dem dritten Urlaubstag beinahe umgekommen.
Wie oft träumen wir vom großen Reichtum und hören doch immer wieder von Millionengewinnern, die kurz darauf wieder Pleite waren? Aber uns kann das nicht passieren?

Mir ist zu dem Thema ein Gedicht von Arthur Schnitzler in die Hände gefallen:

Die Sehnsucht ist es,
die unsere Seele nährt
und nicht die Erfüllung.

Und der Sinn unseres Lebens,
ist der Weg
und nicht das Ziel.

Denn jede Antwort ist trügerisch,
jede Erfüllung zerfließt uns
unter den Händen;
und das Ziel, ist keines mehr,
sobald es erreicht wurde.

Meistens ist es nur die Vorstellung davon, wie es sein könnte, die uns glücklich macht. Die freudige Erwartung vor der Bescherung. Danach bleibt oft nichts als Leere, weil die Erfüllung nicht mehr in der Lage ist, die Spannung und den feinen Genuss wieder aufzubauen, den wir zuvor mitunter lange Jahre in uns gespürt hatten.
Sobald sich ein Wunsch erfüllt hat, streben wir nach dem nächsten und dem nächsten und dennoch werden wir nie wahrhaft glücklich .
Das ist die Grundlage und der Fluch unserer Konsumgesellschaft und die Ursache, warum wir trotz allem Überfluss immer unglücklicher werden. Wir können uns jeden Wunsch im Handumdrehen erfüllen und die Werbung, die Medien, die Gesellschaft füttern uns mit immer neuen Zielen und Träumen, die bedeutend für uns sein sollen. Wir denken gar nicht mehr selber darüber nach, was uns wahrlich glück(seelig) macht. Wir träumen kurz, konsumieren und wenn die Leere wieder Besitz von uns ergreift, greifen wir dankbar nach den Anregungen des Konsums.

Finden wir also heraus, wie wir glücklich sein können, ohne danach zu suchen, was uns glücklich machen könnte.

Ein Videotipp und ein Buchtipp dazu: Der Glückscode und ein Interview mit dem Autor

Samstag, 8. Februar 2014

Sind wir alle Idioten?

Endlich habe ich Zeit gefunden das aktuelle Brennstoff No 35 zu lesen. Hauptthema Idioten! Naja, ... eigentlich geht es um "Souverän werden! Beiträge zur Entidiotisierung und zur Stärkung des politischen Immunsystems".
In der No 35 geht es um Themen wie "Wir Idioten", "Wollt ihr den totalen Markt!?", "Gedanken über die Schwierigkeit, widerständig zu sein" und einige lesenswerte Beiträge.

Das Magazin wird vom GEA Verlag, Heinrich (Heini) Staudinger, herausgegeben. Für viele Menschen ist Heini Staudinger ein Name, der mit dem Waldviertel, Waldviertler Schuhen, alternativen Geschäftsmodellen, erneuerbarer Energie und Problemen mit der Finanzmarktaufsicht (FMA) in enger Verbindung steht. Es würde jetzt zu lange dauern, alles, was es über GEA zu erzählen gäbe hier unterzubringen.

Zurück aber zu uns Idioten ...

Wenn uns jemand einen Idioten schimpft, so haben wir einen ganz bestimmten Wortsinn im Kopf, der uns dazu veranlasst, beleidigt zu reagiere. Die wahre Bedeutung ist jedoch eine politische und stammt vom griechischen idiotes.  Idiotes waren Menschen, die sich aus öffentlich-politischen Angelegenheiten heraushielten und sich nur um ihre privaten Angelegenheiten kümmerten.
Angesichts der heutigen politischen Lage könnte man versucht sein, sich auf die Idioten-Position zurückzuziehen und sich nicht um die Gesellschaft zu kümmern. Doch je mehr vernünftige, gute und engagierte Menschen sich aus der Politik heraushalten, desto mehr Platz haben Idioten im heutigen Wortsinn, oder Personen, denen das Gemeinwohl mehr als nur egal ist.

Politisch zu sein bedeutet jedoch bei Weitem nicht, einer Partei anzugehören, oder demonstrierend auf den Straßen herumzulaufen. Politisch sein kann man auch als Meinungsbildner, als jemand der diskutiert oder andere zum Nachdenken anregt.
In diesem Beitrag möchte ich also politisch agieren und euch auf GEA und alles, was da rundherum so passiert, aufmerksam machen:

brennstoff findet ihr hier: www.w4tler.at/geaneu/
zu den Produkten von GEA kommt ihr hier: www.gea.at/home.html
Infos zum Konflikt mit der FMA gibt es auf: http://www.w4tler.at/geaneu/fma-Hintergrundinformation
weiteren Brennstoff findet ihr im Archiv: http://www.w4tler.at/geaneu/4623/gea-brennstoff/brennstoff-Archiv
Insgesamt sind beide Websites interessant: www.gea.at und www.w4tler.at

Jeder von uns kann sich also politisch betätigen, indem er mit anderen über wichtige Themen spricht, andere auf Missstände aufmerksam macht, aber auch auf mögliche Lösungen hinweist, die man gemeinsam dann gemeinsam verfolgt.
Politisch zu agieren bedeutet aber auch, sich vom Konsumzwang zu lösen und nicht alles zu kaufen, was die Konzerne uns aufschwatzten. Politisch zu denken bedeutet die eigenen Gedanken zu denken und über andere Meinungen nach-zu-denken und sie nicht gleich unreflektiert nachzuplappern.

Bist du nun ein Idiot?
Oder bist du Politiker?