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Montag, 8. Oktober 2012

Der mit dem Schlaf kämpft

In meinem Post „Am Ball bleiben, … Aber wie?“ habe ich bereist kurz umrissen, wie der Oktober und die Zeit bis Mitte Dezember für mich aussehen. Mein Wecker läuft je nach Kursort zwischen 4:30 und 5:45 ab und das Licht wird zwischen 23:30 und 00:30 ausgemacht. Mit diesem Text beginne ich beispielsweise um 22:15 zu arbeiten.
Quelle: http://www.sxc.hu/photo/1376241
Foto: www.jr247.net
"Hundemüde" kommt ja nicht von ungefähr ;)
Ich will hier keinen falschen Eindruck erwecken. Es geht in diesem Post nicht darum
Mitleid zu heischen oder zu beschreiben wie toll ich bin ;)

Bei einem solchen Tagesablauf passiert es aber, dass den Schlaf zu spüren bekommt. Auch viele von Euch da draußen haben lange Arbeitstage und müssen sich danach noch um die Familie, Nebenjob oder Kurse und Studium kümmern. Nach dem Mittagessen oder am Abend, wenn man von der Arbeit Heim kommt, würde man sich am liebsten hinlegen und die nächsten 24 Stunden schlafen. Doch das geht meistens nicht.

Es gibt eine Vielzahl von mehr oder weniger guten Tipps. Die weniger guten Tipps beinhalten literweise Kaffee, Energiedrinks oder Schachteln von Medikamenten und Chemikalien.

Ich selbst habe das Powernapping-Plus für mich entdeckt. Das Powernapping oder Nickerchen ist ein Kurzschlaf von wenigen Minuten bis maximal einer halben Stunde. Je länger, desto größer die Gefahr, dass man in den Tiefschlaf abgleitet. Aus dem Tiefschlaf geweckt, erreicht man genau das Gegenteil.

Die Regel 1 lautet also: kürzer als 30 Minuten!

Bei mir sind es ziemlich exakt 12 Minuten, die optimal sind. Das habe ich festgestellt, indem ich mich mit einem Schlüsselbund bewaffnet im Bürostuhl zurückgelehnt und die Augen geschlossen habe. Dann habe ich mich bewusst entspannt. Zuvor habe ich noch die Uhrzeit notiert. Wenn ich dann so weit eingeschlafen bin, dass der Schlüsselbund zu Boden fällt, ist der Punkt erreicht, wo mein Schläfchen wieder zu Ende ist. Im Schnitt waren das 12 Minuten. Nach nur 12 Minuten bin ich soweit entspannt und gestärkt, dass ich konzentriert mit der Arbeit fortfahren kann.

Zwölf Minuten kann ich jederzeit abzweigen. Egal wo ich bin. Ein ruhiges Plätzchen ist immer zu finden. Eine Parkbank, ein leeres Treppenhaus, ein leeres Besprechungszimmer und schlimmstenfalls mal die Toilette. Viele Firmen haben mittlerweile sogar Ruheräume eingerichtet, in dem man die Mittagspause schlafend verbringen kann. Ich arbeite mittlerweile auch nicht mehr mit einem Schlüsselbund, sondern mit dem Timer meines Smartphones.

Die Alternative zur kurzen Siesta wäre durchbeißen, einfach weitermachen. Irgendwann bekommt man schon die ein oder andere Mütze Schlaf. Das nächste Wochenende kommt bestimmt und dann hat man Zeit sich auszuschlafen – vielleicht! Wenn die Schwiegereltern nicht zu Besuch kämen. Wenn da nicht die Geburtstagsparty des besten Freundes wäre. Und wenn nicht ausgerechnet der längst vereinbarte Kinobesuch in der Nachtvorstellung wäre …

Doch mittlerweile gibt es unzählige Studien, die beinahe einhellig zu dem Ergebnis kommen, dass ein kurzes Schläfchen die Konzentration erhöht, die Leistungsfähigkeit wiederherstellt, die Merkfähigkeit stärkt und das Herzinfarkt-Risiko signifikant – eine Studie spricht von bis zu 37 % - senkt.

Also wenn ich die Wahl habe zwischen 12 Minuten Augen zu und Herzinfarkt, nehme ich die 12 Minuten.

Das Plus (+) bei meinem Powernapping+ erkläre ich dann in meinem morgigen Post. Für heute lass ich es genug sein und wünsche Gute Nacht!
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