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Mittwoch, 3. Oktober 2012

Eigentlich...

...wollte ich heute gar nicht kommen. Da ich aber schon mal da war bin ich auch geblieben. Und wenn man schon bleibt, dann sollte man nicht nur untätig in der Gegend herumstehen, sondern auch etwas da lassen.
Etwas dalassen. Spuren hinterlassen. Ein Zeichen setzen. Einen Baum pflanzen. Ein Haus bauen und ein Kind zeugen. Der Welt etwas hinterlassen.
Muss ich wirklich? Wird die Welt tatsächlich um einen Deut besser, wenn ich etwas hinterlasse? Oder ist das, was ich hinterlasse - also meine Hinterlassenschaft - sogar schädlich?

Die Welt. Der Welt ist es doch vollkommen gleichgültig ob ich etwas hinterlasse. Von Staub bin ich genommen, zu Staub werde ich zurückkehren. Das kostet der Welt doch nicht einmal einen allergischen Nießer. Ich interessiere die Welt überhaupt nicht. Für die Welt bin ich eine unangenehme Erscheinung, eine Staubmilbe, die man mit einer einfachen Salbe behandeln sollte.
Nana,... so schlimm ist es doch auch wieder nicht.
Nein, das ist es nicht. Im Verhältnis ich zur Welt, bin ich Nichts. Im Verhältnis ich zu meiner Mutter, ich zu meinem Vater, meiner Frau, meinen Geschwistern sieht die Sache schon ganz anders aus. Da bin ich mehr.

Es ist also an der Zeit, den Blick von der Welt abzuwenden und sich um die zu kümmern, die wichtig sind, für mich. Für die auch ich wichtig bin. Denen ich etwas bedeute, und die mir etwas bedeuten.

Wann immer es möglich ist, sollten wir das tun. Uns kümmern. Zusammen sein. Gemeinsam sein. Ein paar Stunden. Ein paar Tage. Abschalten vom Alltag, befreien von der Last des Ungewollten. Energie tanken und Kraft schöpfen. Damit wir uns danach wieder um die Welt kümmern können, der wir vollkommen gleich-gültig sind...
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