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Montag, 29. Oktober 2012

Ein Roman in einem Monat

Quelle: Screenshot NaNoWriMo-Website
Noch dreimal schlafen. Dann ist ... nein, nicht Weihnachten, sondern National Novel Writing Month. Damit ist die beste Gelegenheit für alle, die schon immer einen Roman schreiben wollten, aber noch nie den richtigen Zeitpunkt für den Start gefunden haben. Ich kann euch beruhigen, oder enttäuschen, ...

Samstag, 27. Oktober 2012

Der Esel, der ein Pferd sein wollte

In einem Land und zu einer Zeit fern von hier und jetzt, lebten die Tiere friedlich zusammen. Es gab keine Menschen, die Unordnung in ihre Welt gebracht hätten. Es lebten die Gazellen neben den Leoparden, die Hühner neben den Füchsen, die Bären neben den Kaninchen und alle waren zufrieden. Auch der Löwe lebte mitten unter ihnen. Er war sicher der stolzeste unter den Tieren. Er war der Herrscher. Dann gab es da noch die Pferde. Sie waren die edelsten Geschöpfe und überragten an Ansehen und Anmut alle anderen bei weitem.

Dann gab es noch einen Esel, der sich die meiste Zeit bei den Pferden aufhielt. Er war nicht

Donnerstag, 25. Oktober 2012

Gut und Böse III

Quelle: http://www.sxc.hu/photo/555856
Foto: Johnny Larsson
Zwei Artikel bin ich noch schuldig - "die Faust auf dem Kartoffelauge" und eine Antwort auf einen Kommentar von Edi Brent zu Gut und Böse. Für die Faust auf dem Kartoffelauge, fehlt mir noch eine Idee. Keine Ahnung, was sich der Deutschlehrer damals gedacht hat, als er diese Aufgabe stellte. Ich trage den Titel ständig im Kopf spazieren. Vielleicht läuft mir ja die diesbezügliche Erleuchtung über den Weg. Heute habe ich mich deshalb für die Antwort auf den Kommentar entschieden.

Am Einfachsten ist meiner Meinung nach die Definition für das absolut Böse: Wer anderen schadet, um des Schädigens

Mittwoch, 24. Oktober 2012

Selbstjustiz

Edi Brent von battle-rear-solid hat in seinem Kommentar zu meinem Post „Ein guter Mann“ diesen Beitrag zum Thema Selbstjustiz angeregt. Dieser Anregung komme ich gerne nach und schreibe hier einige Gedanken dazu.

Justizia
Quelle: http://www.sxc.hu/photo/388623
Foto: Carlos Sillero
Fakt ist, dass Selbstjustiz per Gesetz verboten ist. Wenn mich jemand ermordet, darf ich nicht aufstehen und den Täter umbringen. Aber halt. Die einzige Version der Selbstjustiz, die ich umfassend verstehen und rechtfertigen könnte, ist gerade jene, sie nicht möglich ist. Ich müsste in diesem Fall meinen Mörder an seiner Tat hindern, bevor er sie begeht. Bin ich gezwungen, dem Angreifer das Leben zu nehmen, weil er sich anders nicht aufhalten lässt, dann handelt es sich aber um Notwehr und nicht um (vorverlegte) Selbstjustiz.

Wenn statt mir, ein naher Verwandter getötet wird – bleiben wir

Dienstag, 23. Oktober 2012

Planet der Wunder

„Großvater, ich habe ihn gefunden. Einen Planeten, auf dem wir leben können!“

„Junge, du weißt doch, dass meine Augen alt sind und das Licht der Sterne schon lange nicht mehr sehen. Sag mir, wie er aussieht!“
Großvater, ich habe ihn gefunden...
Quelle: http://www.sxc.hu/photo/882672
Foto: Vjeran Lisjak
„Er ist wunderschön. Von hier draußen ist er blau, von dem vielen Wasser, das die Oberfläche bedeckt. Teile werden von weißen Wolkenfeldern verhüllt, welche riesigen Vogelschwärmen gleich über Meere und Land ziehen.“
„Erzähl weiter, was ist mit dem Land?“

Montag, 22. Oktober 2012

Paradies

Im Paradies?
Quelle: http://www.sxc.hu/photo/1064054
Foto: marco polo
Wenn die Nacht beginnt
und der milchig-weiße Vollmond
fahle Schatten malt,
wenn die Sterne zu tausenden
ihre Bahnen an den Nachthimmel zeichnen,

wenn ein verliebtes Pärchen
eng umschulungen auf einer Parkbank träumt,
wenn es ruhig ist, und nur ein Käuzchen
zärtlich in die Dunkelheit ruft,
dann ist es romantisch und schön,

als wäre es das Paradies auf Erden.

Doch ist es nicht das Paradies,
denn dort zwischen den Sträuchern
leuchten die glutroten Augen
des Wächters der Hölle.

Sonntag, 21. Oktober 2012

1985 war das reine Science Fiction

Quelle: http://www.sxc.hu/photo/1036253
Foto: Mario Alberto Magallanes Trejo
Tod und Teufel den Verfluchten,
den gottlosen Menschenfängern.

Wir schreiben das jahr 2010,
es muss jetzt endlich was gescheh'n!
Diese Verbrecher in ihren schwarzen uniformen,
die uns alles mögliche erzählen,
versuchen, uns ihre Gesetze aufzuzwingen.

Die mit tyrannischen Drohungen und
der Strafe ihres Führers drohen.
Weg mit ihnen, lehnt euch auf,
vertreibt sie, diese Männer,
die uns das Leben nach unseren Träumen
verwehren wollen.

Weg mit ihnen, vertreibt sie,
jene, die sich noch immer Priester nennen...

Samstag, 20. Oktober 2012

Ein guter Mann

Henkerbaum (EJK)
Ich werde euch erzählen
von einem Mann,
der gütig war und alle Menschen liebte.
Er hatte Frau, Kind und ein schönes Haus
und er war sehr glücklich.

Er gab oft Kleider und Geld,
half den Alten und Armen.
Er war im Dorf sehr beliebt.
Wenn jemand Hilfe brauchte,
so wendete er sich an ihn,
den Freund,
der in der Not niemanden verließ.

Er war ein guter Mensch,
der immer nur Gutes tat
und jeden Menschen freundlich behandelte.

Gestern haben sie ihn gehängt,
er ha den Mörder seiner Frau ertränkt.

Freitag, 19. Oktober 2012

Der Hammer,...

Die letzte Woche war heftig - und das merkt man daran, das ich nicht regelmäßig zum bloggen komme. Da ich die ganze Woche nicht zu Hause war - der Kursort zu weit entfernt zum pendeln, musste ich auch reichlich improvisieren.
Dafür steht das Gerüst für den Ratgeber.
Dieses Wochenende wird auch das Webprojekt soweit fertig, dass es in die Korrekturschleifen gehen kann und dann hoffe ich, dass nächste Woche wieder etwas mehr Freiraum für Denken und Gedanken entsteht.
Die Faust auf dem Kartoffelauge schreit nach Verwirklichung, oder ist es die Kartoffel, die wegen der Faust auf ihrem Auge schreit. Vielleicht steckt hier aber auch ganz etwas anderes dahinter. Man wird sehen.
Hendryk lungert auch noch immer auf der Straße herum. Ich weiß zwar schon genau, was als nächstes passiert, aber ich finde nicht die Zeit, es niederzuschreiben.
Zudem wurde ich letzte Woche eingeladen, für ein Online-Nachrichten-Magazin schreiben.
Alle, die auf weitere ECDL-Videos warten, muss ich um noch mehr Geduld bitten.

Diese ganze Sache hat einen dummen Nachteil. Wenn man irgendwo unerwartet einschläft, wacht man mit miesen Nackenschmerzen wieder auf. Ich hol mir jetzt einen Nackenwickel und wünsche Euch noch schönes Wochenende.
Powernapping kann den Nachtschlaf nicht ersetzen ;)
Quelle: http://www.sxc.hu/photo/558061
Foto: Clelia Serpico

Dienstag, 16. Oktober 2012

Die richtigen Fragen

Kennt ihr das...? Ihr sitzt oder steht irgendwo und wartet. Mehr oder weniger ungeduldig. Auf den Zug, auf den Termin, auf die Frau, die beim Frisör sitzt, oder dass ihr beim Arzt endlich an der Reihe seid. Für solche "Termine", bei denen ich nicht Herr der Umstände bin, plane ich immer etwas mehr Zeit ein, als für gewöhnlich nötig wäre. So vermeide ich wenigstens zusätzliche Hektik oder Stress.

Un dann genieße ich diese Wartezeiten so richtig. Ich kann ohnehin nichts tun, die Dauer des Wartens zu verkürzen. Jede Aktivität meinerseits wäre sinnlos und unnötig. Also nutze ich die Zeit. um auszuruhen,
Das Leben ist wie ein alter Güterzug...
Quelle: http://www.sxc.hu/photo/1204399
Foto: VNR970

Montag, 15. Oktober 2012

War beschäftigt...

mit der Verfolgung von Felix Baumgartners Leistung. Ich denke ihr hab Verständnis, dass ich angesichts dieser Leistung meine Tastatur schweigen ließ. Da ich sicher bin, dass es im Internet so ziemlich alles gibt, was man zu Felix' Sprung schreiben kann, verkneife ich mir alle Kommentare ;)

Also dann, bis morgen...

Sonntag, 14. Oktober 2012

Der größte Trick...

„…des Teufels war es, die Menschen glauben zu lassen, dass es ihn nicht gibt!“ Dieses Zitat stamm, wie es scheint, aus „Die üblichen Verdächtigen“. Da ich diesen Film aber nie gesehen habe und das Zitat dennoch kenne, denke ich, dass es an verschiedenen Stellen in Literatur und Film auftaucht. Der Urheber des Zitats ist möglicherweise genauso im Verborgenen wie der Protagonist dieses Zitats.
Illusion oder Wirklichkeit
Quelle: http://www.sxc.hu/photo/500371
Foto: andi braun


Freitag, 12. Oktober 2012

Die Wut im Blumentopf

Die folgende kleine Geschichte entstand auf Anregung einer netten Kursteilnehmerin. Sie musste während ihrer Schulzeit einen Aufsatz zu diesem Titel verfassen. Welchen Erfolg sie dabei erzielt hatte, haben wir nicht besprochen - bzw. kann ich mich nicht mehr daran erinnern ;)
Ach ja... da war noch ein zweiter Titel. Den hab ich so gut notiert, dass ich ihn bislang nicht gefunden habe. Vielleicht schreibt mir ja jemand den zweiten Titel in den Kommentar (^o^)
Tante Lieses Rosen
Quelle: http://www.sxc.hu/photo/998322
Foto: Angie
 Also dann - viel Spaß beim Lesen!

Tante Liese wäre heute achtzig geworden. Sie war eigentlich nicht meine Tante. Sie war Bibliothekarin in der Stadt, hieß Lieselotte

Donnerstag, 11. Oktober 2012

Gut und Böse...

Wisst ihr, warum es so schwer ist, wirklich „gut“ zu sein? Ich meine gut nicht im Sinne des „Gutmenschen“, der deshalb gut ist, weil es IN ist oder weil es in der Gesellschaft einen hohen Stellenwert hat. Es hat nichts mit „gut sein“ zu tun, wenn man Polizisten mit dem Handy bei jeder Amtshandlung filmt, denn er könnte ja Gewalt anwenden. Gut ist nicht, den Vater, der mit seinem Sprössling ein
Schlecht, wenn Gut nur eine Maske ist
Quelle: http://www.sxc.hu/photo/659531
Foto: Marc Garrido i Puig

Mittwoch, 10. Oktober 2012

Endlich! Das Plus zum Powernapping

Da wir bereits einen Tag verloren haben, komme ich gleich zur Sache: Das Plus zu meinen Powernappings ist ein meditativer Text. Ich habe mir diesen mit meinem Head-Set mit Hilfe von Audacity am PC aufgenommen, mit selbst aufgenommenem Meeresrauschen (Nord-Zypern) hinterlegt, als MP3 abgespeichert und auf mein Handy übertragen. Mit den Ohrstöpseln und dem Timer auf 12 Minuten habe ich somit die optimale Energie-Zapfsäule für zwischendurch.

Entspannung pur!
Quelle: http://www.sxc.hu/photo/1206193
Foto: riyas rasheed
Hier nun der Text:

Dienstag, 9. Oktober 2012

Sorry Leute...


Für heute habe ich das Plus zum Powernapping versprochen. Leider hat sich in meinem Organismus ein ziemliches Übel eingenistet und ich kämpfe mit diversen Erscheinungen eines grippalen Infekts. Das verhindert, dass ich mich in dem Maße konzentrieren kann, wie ich es für angemessen erachte, um Euch einen entsprechenden Text abliefern zu können. Deshalb bitte ich um Nachsicht, dass ich den Post in den nächsten Tagen nachreiche. Für heute ist erst mal Schluss! Ich wickle mich ein und versuche mich gesund zu schwitzen.
"Ich fühle mich krank", sprach der kleine Bär
Quelle: http://www.sxc.hu/photo/805577
Foto: Michal Rybski
 

Montag, 8. Oktober 2012

Der mit dem Schlaf kämpft

In meinem Post „Am Ball bleiben, … Aber wie?“ habe ich bereist kurz umrissen, wie der Oktober und die Zeit bis Mitte Dezember für mich aussehen. Mein Wecker läuft je nach Kursort zwischen 4:30 und 5:45 ab und das Licht wird zwischen 23:30 und 00:30 ausgemacht. Mit diesem Text beginne ich beispielsweise um 22:15 zu arbeiten.
Quelle: http://www.sxc.hu/photo/1376241
Foto: www.jr247.net
"Hundemüde" kommt ja nicht von ungefähr ;)
Ich will hier keinen falschen Eindruck erwecken. Es geht in diesem Post nicht darum

Sonntag, 7. Oktober 2012

I am back...

... der Familienurlaub ist zu Ende und der Alltag hat mich wieder. Ich war tatsächlich der Meinung, ich würde zum Schreiben kommen. Knapp gefehlt. Der Irlingerhof hätte sich vom Ambiente angeboten. Ein riesiger Garten mit Birken, Sträuchern, versteckten und offenen Plätzchen zum Chillen und Entspannen. Windgeschützte Ecken mit W-LAN und Steckdose in Reichweite, sodass das Schriftstellerwerkzeug der Moderne - das Notebook - genauso gut zu verwenden gewesen wären, wie reichlich mitgeführtes Papier und jede Mege Tintenpatronen für die Feder.
Urlaub am Irlingerhof

Mittwoch, 3. Oktober 2012

Eigentlich...

...wollte ich heute gar nicht kommen. Da ich aber schon mal da war bin ich auch geblieben. Und wenn man schon bleibt, dann sollte man nicht nur untätig in der Gegend herumstehen, sondern auch etwas da lassen.
Etwas dalassen. Spuren hinterlassen. Ein Zeichen setzen. Einen Baum pflanzen. Ein Haus bauen und ein Kind zeugen. Der Welt etwas hinterlassen.

Dienstag, 2. Oktober 2012

Manche Menschen sind faszinierend...

... Kaum dass meine Frage: „Was möchtet ihr gerne auf http://balubaer.blogspot.com lesen“ in Facebook und Google+ online war, kam die erste E-Mail mit einer Gegenfrage angerauscht: „Gehen dir schon die Ideen aus?“ Ich habe gelesen, dass eine Frage mit einer Gegenfrage zu beantworten, unhöflich sei. Daran will ich mich aber nicht festbeißen. Denn immerhin entsteht aus Fragen und Antworten Kommunikation. In manchen Fällen mag es zudem zur Vorbereitung der eigenen, qualitativ hochwertigen Antwort von Nöten sein, mit einer Gegenfrage die Informationsbasis für die
Quelle: http://www.sxc.hu/photo/1070517
Grafik: Yoshi Aka

Montag, 1. Oktober 2012

Tipps zur Charakterentwicklung

Gibt's bei Amazon
Du hast Schwierigkeiten, die Charakterzüge oder die gesamte Persönlichkeit deiner Protagonisten zu erstellen? Um eine Figur glaubwürdig zu machen, ist es notwendig, sie möglichst plastisch und echt zu beschreiben. Manche Autoren entwickeln komplette Biografien, von der Geburt bis zum Tode, obwohl sie nur eine kurze Zeitspanne davon in ihrem Roman verwenden. Wer das ganze Leben einer Figur kennt, kann ihre Beweggründe besser verstehen, kann ergründen, warum sie sich in einer Situation auf eine ganz bestimmte Weise verhält. Wer seine eigenen Figuren nicht kennt, verstrickt