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Freitag, 14. September 2012

Wirklichkeit

Meine kleine Schwester heiratet morgen und ich hab noch ziemlich viel zu tun. Aber für eine kleine Jugendsünde ist Zeit:

Wenn langsam der grüne Mond hinter rosa Wolken verschwindet,
wenn das Ende des goldenen Regenbogens das silberne Meer aufwühlt,
wenn blaue Rosen und lila Gras leise im Wind wogen,
wenn ich dich umarme und zärtlich an mich drücke,

dann weiß ich, dass ich träume.

Denn in Wirklichkeit ist es das Leben, das uns trennt.
Denn in Wirklichkeit bist du unendlich weit entfernt.
Denn in Wirklichkeit ist es die Sehnsucht, die diese Bilder schafft.
Denn in Wirklichkeit ist es die Fantasie, die dich existieren lässt.

In Wirklichkeit hasse ich die Realität.
In Fantasien liebe ich dich.

Foto: Vivi Rindom
Quelle: http://www.sxc.hu/photo/1385211 

Kommentare:

Eddi Brent hat gesagt…

Auch wenn du das momentan noch nicht einordnen kannst, ist "rosa" genau mein Stichwort für den nächsten Teil von Arnolds Abenteuern.
Ich brauch nämlich überhaupt keine Kühe, die Realität ist sehr viel abgefahrener :).

Eddi Brent hat gesagt…

Hey Balu,

wenn du dich von all dem Trubel auf der Hochzeit etwas erholt hast, vielleicht magst du dann ein paar Fragen beantworten?
Falls ja, dann fühl dich hiermit "getaggt".
Die Spielregeln und Fragen findest du hier:

Lauf, oder ich tag´ dich!

Soda. hat gesagt…

Der vorletzte Satz... so hab ich auch mal gedacht. Aber sich richtig. Meine Traumwelt war alles, was ich dachte, das ich zum Leben brauche. Wurde aber eines besseren belehrt. ;)

Ein sehr schönes Gedicht! Du hast eine wirklich poetische Ader^^

Soda. hat gesagt…

Verzeihung für den Doppelpost (da ich mich weigere, zu löschen :D): es sollte natürlich heißen "aber [i]so[/i] richtig", gelle.

Der Balubaer hat gesagt…

Danke. Lang, lang ist's her. Ich glaub' zum dichten braucht es bei mir eine ganze Menge Weltschmerz oder Liebeskummer. Beides hab ich seit bald 20 Jahren nicht mehr... vielleicht sogar "leider".