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Dienstag, 21. August 2012

Sünden der Jugend - Teil 1



Ein altes Tagebuch birgt so manchen Schatz, oder auch nur jede Menge Verstaubtes!
Quelle: http://www.sxc.hu/photo/1196832
Der nachfolgende Text ist der erste aus der Reihe „Jugendsünden“. Er entstammt einem Tagebuch und ist einer von vier Einträgen, die ich hier nach und nach Posten werde. Ich habe lediglich versucht, alle augenfälligen Fehler zu finden und auszubessern. Der Rest ist geblieben, wie er aus der Feder auf das Papier geflossen ist.

Interessant! Während ich versucht habe, die Füllfeder zu bewegen, Tinte auf dem Papier zu hinterlassen, habe ich den Satz, den ich schreiben wollte, vergessen…

Ah ja! Faszinierend, dass ich wieder einmal beginne, in einem Buch meine Gedanken zu notieren. Ich habe keine Ahnung, was mich immer wieder antreibt, etwas aufzuschreiben – in einem Buch. Am Computer hat das nicht funktioniert. Kritzle ich nur gerne leere Seiten voll oder hat das manuelle Schreiben etwas Intuitives. Ich habe auch nicht vor, etwas Bestimmtes zu Papier zu bringen.

Obwohl - in den letzten Tagen habe ich mir überlegt, worüber ich ein Buch schreiben könnte. Welches Thema für die Menschen interessant und von Nutzen wäre.

Ich habe darüber nachgedacht, weil ich in letzter Zeit oft nachdenke. Nachdenke, über den Sinn, das Wozu. Ich weiß WARUM. Aber ich muss auch einen Nutzen für das große Ganze haben. Irgendeine Aufgabe. Vieles weist doch darauf hin. Mir ist zwar klar, dass Astrologie und andere esoterische Bereiche nur ein Wegweiser sein können.

Eine ganze Menge halbgelesener Bücher liegt herum und in jedem hoffe ich, einen Hinweis zu bekommen.

Der Weg ist das Ziel. Aber welcher? Welcher Schritt bringt mich voran? Ist es wichtig, welcher Schritt? Kann es nicht jeder beliebige Schritt sein. Sofern er nicht bewusst gegen die karmische Ordnung verstößt?

Ist all das Lesen und Begreifen Wollen unnötig? Wäre es nicht viel besser, am Morgen zur Arbeit zu gehen, am Abend nach Hause zu fahren, ein paar nette Stunden mit der Familie zu verbringen, ein Nachtgebet zu sprechen, zu schlafen und am Wochenende auf dem Sportplatz oder sonst wo zu verbringen? Wie Millionen anderer Menschen, die sich keine Gedanken über karmische Ordnung und Weg machen und trotzdem eines Zeitpunktes in die ewige Glückseligkeit eingehen?

Wer ist der Blinde, wer der Erleuchtete?

Wer kann mir darauf eine Antwort geben?

Finde ich diese Antwort wieder nur in mir?

Wenn ja, wo in mir soll ich suchen – wie soll ich suchen?

In mich „hinein zu hören“, ohne zu wissen, ob das, was ich höre, richtig oder falsch ist – bringt das etwas?

Man sagt: „Wenn es soweit ist, wirst du es wissen!“ Was werde ich Wissen? Dass jede Antwort noch mehr Fragen aufwirft? Geht es um die Fragen und nicht um die Antworten?

Aber wer sagt mir dann, an wen ich welche Fragen stellen soll, um schlussendlich doch zu einer Lösung – zur Er-Lösung zu gelangen?

Viele Fragen! Aber auch viele Antworten!

Die Antwort liegt in der Frage – den das Eine ist nichts ohne das Andere. Wir sind nicht in der Lage, eine Frage zu stellen, deren Antwort nicht bereits in greifbarer Nähe ist.

Der einzige Grund, warum wir die Antwort nicht hören ist, dass wir zu leise fragen.

Fragen wir! Fragen wir jeden Tag aufs Neue. Laut und deutlich – und eines Tages wird Gott antworten und alle Fragen werden vergehen, werden verschmelzen mit der einen, alles umfassenden Antwort … :„Zweifle nicht – Lebe!“
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