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Sonntag, 5. August 2012

Meine Hilfsmittel bei Schreiben

StorybookWenn man in Google nach Autorensoftware sucht und sich durch die Suchergebnisse surft, landet man bei einer ganzen Reihe mehr oder weniger „guter“ Empfehlungen. Grundsätzlich braucht es keine spezielle Software, um einen guten Roman abzuliefern oder einen ausgezeichneten Werbetext zu kreieren. Ein einfaches Textprogramm reicht vollkommen aus. Der Text entsteht ja bekanntlich im Kopf und nicht in der Maschine.
Ein interessanter Vertreter der Programme für Puristen ist dabei Q10. Dieses Programm blendet alles aus, was zum Schreiben nicht benötigt wird. Q10 kann aber gut und gerne durch den Editor ersetzt werden, der mit Windows installiert wird. Der ist noch um eine Spur schlanker. Für mich muss es jedoch ein wenig mehr sein. Ich benötige eine Umgebung in der ich meine Gedanken, Ideen, Notizen, Materialien, Figuren, Schauplätze, etc. sammeln und verwalten kann. Kurze Texte schreibe ich in Microsoft Word, dessen Verwendung in der schreibenden Zunft offenbar zu den NOGOs gehört. Es besitzt jedoch alle Funktionen, welche ich von einer Textverarbeitung erwarte. Für die Verwaltung größerer Projekte verwende ich Storybook und yWriter. Das Autoren-Werkzeug ist vollkommen kostenlos. Storybook bietet in der Vollversion einige interessante Erweiterungen. Einen Vergleich der Versionen gibt es hier. Während ich in Storybook alle Informationen verwalte und die Szenen und Kapitel entwerfe und auf einer Timeline anordne, schreibe ich in yWriter die Szenen bzw. Kapitel. Warum? Storybook ist unschlagbar, was das Anlegen von Timelines, mehreren Plots und Charakteren, Gegenständen, Orten, usw. ist. In der Pro-Version stehen Diagramme zur Verfügung, die beispielsweise anzeigt, welcher Charakter zu welcher Zeit an welchem Ort war. Logische Fehler werden so leichter erkannt. Das Schreiben lässt sich übersichtlicher in yWriter bewerkstelligen. Dort ist der Zugriff auf die Texte direkter möglich und definierbares Schreibziel und Statistik erleichtern die Kontrolle über die Arbeitsleistung. Das Umstellen von Kapiteln und Szenen erfolgt durch Drag and Drop. Wer in yWriter auch seine Figuren, Gegenstände und Schauplätze anlegt, profitiert von der Highlighting-Funktion, die erkannte Begriffe im Text mit der entsprechenden Karteikarte verknüpft. Eine weitere Software, die ich lange verwendet habe, ist Writer’s Café. Das Programm bietet ebenfalls eine Unmenge an Möglichkeiten, Notizen und Rechercheergebnisse zu verknüpfen und zu verwalten. Writer’s Café bringt zudem einige E-Books mit Tipps und Hilfen für Autoren mit. Wer nach einer brauchbaren Software sucht, die etwas mehr als nur Text produzieren kann, sollte sich diese drei Programme etwas genauer ansehen. Oder besser: reichlich testen. Bei mir hat es Monate gedauert, bis ich mich wirklich entschieden hatte. Zum Schluss noch etwas gegen Schreibblockaden. Write or Die ist als Browseranwendung kostenlos. Für die Desktopversion oder das iPad-App zahlt man ein paar Dollar. Dieses Tool zwingt den Autor zu schreiben – bis das vorher selbst festgelegte Ziel erreicht ist. Egal was. Je nach Einstellung schneller und nachdrücklicher. Am besten ausprobieren. Der nächste NaNoWriMo kommt bestimmt!








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