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Samstag, 25. August 2012

Jugendsünden - Teil 4

Quelle: http://www.sxc.hu/photo/1175999
 Mit diesem Teil ist das Quartett komplett. Auch hier habe ich nur die offensichtlichen Fehler beseitigt und den Rest unbehandelt gelassen. Hier geht es wieder um bewusst und unbewusst.

Wieder habe ich das Buch aufgeschlagen, die Feder zur Hand genommen und zu schreiben begonnen. Noch weiß ich nicht, was ich heute zu Papier bringen werde. Aber das wusste ich auch in den letzten Tagen nicht.
Anscheinend hat bisher mein Unterbewusstsein die Feder geführt.
Das Unterbewusstsein ist eine interessante Sache. Wenn man zuhören lerne, kann es sich zu einem regelrechten geistigen Gesprächspartner entwickeln. Anfangs glaubt man zwar, das eigene bewusste Denken würde einem einen Streich spielen, aber dann lernt man relativ rasch, den Unterschied zwischen gesteuertem Denken und der Stimme aus dem Unbewussten zu erkennen.
Das Unterbewusstsein ist leider ein sehr empfindlicher Gesprächspartner. Wenn wir es ignorieren oder es nicht hören, weil wir verlernt haben, auf unsere innere Stimme Rücksicht zu nehmen, verkriecht es sich und ist nur schwer wieder aus seinem Versteck hervorzulocken.

Zudem können bewusste Probleme oder destruktive Gedanken, Schuldgefühle und Ähnliches den Empfang - wie kosmische Störungen den Radioempfang – stören. Wir können dann nicht hören, was uns unser Innerstes mitteilen möchte.
Unterbewusstsein! Was ist das eigentlich?

Durch das Anhängsel „Unter“-Bewusstsein neigen wir dazu, unser Bewusstsein, unser aktives, kontrollierbares Bewusstsein auf eine höhere Ebene zu stellen. Das Unterbewusstsein wird oft als das etwas lästige, schlechte Gewissen beiseitegeschoben und verdrängt.
In Wahrheit befindet sich das Unterbewusstsein auf einer viel höheren Ebene. Obwohl ein Teil unseres gesamten Wesens, können wir es nicht bewusst steuern. Es hat mehr Macht und Energie, als wir uns träumen lassen. Mehr, als unser bewusstes Denken erfassen könnte.
Unser Unterbewusstsein ist der Vermittler zwischen unserer bewussten Oberfläche und unserem eigentlichen uns nicht bewussten Wesen. Ähnlich wie bei einem Eisberg ist das, was wir mit unseren fünf Alltags-Sinnen erfassen können nur ein winzig kleiner Teil dessen, was unser eigentliches Sein ausmacht. Unser bewusstes Leben macht gerade mal die angesprochene „Spitze des Eisbergs“ aus, während unser tatsächliches Wesen mit der Mächtigkeit und Größe des Himalaja zu vergleichen ist.
Ähnlich aber, wie auch der Himalaja nur ein kleiner Teil der Erde ist, ist auch unsere unbewusste Existenz wiederum nur ein kleiner Teil eines großen Ganzen.

Zwischen diesem großen Ganzen, in dem alle Geschehnisse aus der Vergangenheit, Gegenwart und Zukunft bereits erfasst sind, und unserem kleinen Sein – unserem ICH – kann der Teil den wir Unterbewusstsein nennen, die Verbindung herstellen und uns immer wieder kleine Krümel vom überwältigenden riesigen Kuchen der göttlichen Weisheit herüberreichen.
Da das Unterbewusstsein uns die Möglichkeit bietet, Fehler auf unserem Weg zu vermeiden und Einblicke in den universellen Plan zu erhalten, sollten wir unseren geistigen Helfer, der zudem noch Teil von uns selbst ist, mit Respekt und Liebe behandeln. Wenn wir einen Ratschlag, aus welchen Gründen auch immer, nicht befolgen wollen oder können, so sollten wir uns trotzdem für die angebotene Hilfe bedanken.

Andererseits ist das Unterbewusstsein für jede Bitte und Frage dankbar und wird diese gerne an übergeordnete Wesenheiten weiter geben. Alles um uns herum möchte uns helfen weiterzukommen. Wir müssen nur zuhören und danach handeln.
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