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Sonntag, 22. November 2015

Liebe Leserin - Lieber Leser!
Leider reicht die Zeit nicht aus, mehrere Blogs mit den gleichen Inhalten zu pflegen, weshalb ich mich entschlossen habe, meine Blogs unter meinen eigenen Domains zu führen. Zudem bin ich dort nicht so sehr von der vorgegebenen Technik der Hoster abhängig.
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Montag, 12. Oktober 2015

Wienwahl: Der wahre Sieger ist die Intelligenz des Volkes ...

Quelle: freeimages.com, Foto: Kristen Price
»Die Wahl in Wien galt als europaweit beachteter Stimmungstest in der Flüchtlingsfrage.«
»SPÖ punktet mit toleranter Haltung in der Flüchtlingsfrage.«
»Dir rot-grüne Regierung in der österreichischen Hauptstadt hat ihre Mehrheit überraschend deutlich verteidigt.«
So - oder so ähnlich - lauten die Schlagzeilen an Tag 1 nach der Wahl.

Ich bin froh, dass das Wiener Volk nicht so blöd ist, wie seine Politiker bzw. unsere Medien.

Stimmungstest Flüchtlingsfrage? Knapp ein Drittel der Wähler ist nicht nur vielleicht gegen Flüchtlinge/Ausländer/... - oder genauer gesagt die Politik dazu - sondern sicher. Für viele war es sicher eine Überwindung, blau zu wählen, um endlich eine andere Regierung in Wien zu bekommen. Eine große Zahl wurde mit der allzuoft geschwungene Nazikeule regelrecht dahin geprügelt.
Etwa 16.000 Grüne haben dafür aus taktischen Gründen den Häupl gewählt.  Gott sei Dank gab es noch die Neos, so hatten immerhin um die 6% eine Alternative, auf die sie ausweichen konnten, um nicht Blau wählen zu müssen.

SPÖ punktet mit Flüchtlingsfrage? Also das können wirklich nur Mainstream-Medien: aus dieser Ohrfeige eine Zustimmung zur Flüchtlingsfrage ableiten.
Für rund 70% der Strache-Wähler war die Ausländerfrage eher/sehr wichtig. Was hätte man da mit guter Flüchtlingspolitik vermeiden können.

Mehrheit überraschend deutlich verteidigt? Man kann sich’s schon schönreden/-schreiben. Rot-Grün haben gar nichts verteidigt. Sie haben es mit Müh und Not, und dank einer intelligenten Bevölkerung, gerade so ans rettende Ufer geschafft. Ein Fünftel der SPÖ Wähler gab als Grund für ihre Entscheidung an, Strache verhindern zu wollen. Ziehen wir dieses Fünftel von den knapp 40% der Stimmen für SPÖ ab, ist Strache Bürgermeister und Landeshauptmann von Wien?

Wenn Rot-Grün tatsächlich so arrogant und dumm sein sollten, und aus diesem Wahlergebnis eine Bestätigung für ihre bisherige Politik konstruieren, weiß ich nicht, was bei den nächsten Wahlen passieren wird. Rot-Grün hat ein gewaltiges Veilchen - man könnte auch von einem »blauen« Auge sprechen. Es wäre dringend anzuraten, dem Volk auf’s Maul zu schauen, herauszufinden, was es tatsächlich will und dann dementsprechend zu handeln. Die Angst vor RECHTS wird beim nächsten Mal zu wenig sein.

Das HC Wien in den nächsten Jahren nicht regiert, ist also keinesfalls den Politikern oder deren Leistungen zu verdanken. Der Dank gehört einer intelligenten Bevölkerung, die mehrheitlich verstanden hat, dass HC keine Lösung ist, sondern nur ein Schreihals.
Es liegt jetzt an Rot-Grün, die Lehren aus dieser Schlappe zu ziehen und einiges an ihrer Politik zu überarbeiten und die Arbeit zu verändern. Aber ich fürchte, dass das nicht passieren wird, denn die Intelligenz liegt beim Volk - nicht bei den Politikern.

Freitag, 9. Oktober 2015

NaNoWriMo - National Novel Writing Month


Am 1. November geht es wieder los. Der NaNoWriMo beginnt. Der National Novel Writing Month.
Die Idee ist, die alten oder neuen Roman-Ideen aus der Schublade zu kramen und endlich zu Papier/auf Platte zu bringen. Ohne lange zu fackeln oder darüber nachzudenken: Schreiben, schreiben, schreiben ...

Viele junge und alte Talente - auch solche, die schon entdeckt wurden - kommen nicht zum Erfolg, weil sie es nicht tun. Sie schreiben nicht. Gedanken wie: »Ich bin nicht gut genug ...«, »vielleicht ist die Geschichte nicht gut«, »keine Ahnung, wie ich anfangen soll« verunsichern sie.  Oder sie beginnen bereits während des Schreibens, zu korrigieren und zu verbessern. Dadurch fangen sie erst gar nicht an, oder kommen unterwegs ins Stolpern und hören wieder auf.

Die beste Idee ist jedoch nichts wert, wenn sie nicht umgesetzt wird.

Der NaNoWriMo soll angehenden oder gestrauchelten Schriftstellern helfen, ihr Projekt umzusetzen.
Das Ziel ist es, von 1. bis 30. November mindestens 50.000 Worte niederzuschreiben. Mit dem ersten Wort beginnen und dem Letzten aufhören. Ohne lange zu überlegen, zu korrigieren oder an Formulierungen zu tüfteln, einfach niederschreiben. Nichts zählt, außer die Story zu Papier zu bringen.
Dabei helfen unter Umständen die vielen Treffen, die es in den größeren, und teilweise auch kleineren, Städten gibt. NaNoWriMos treffen sich in Cafés, Büchereien, Lehrsälen und anderen Orten um sich gegenseitig zu motivieren.

Ich selbst arbeite derzeit am zweiten Band eines Fantasy-Romans, den ich als Ghostwriter schreibe. Anfang Dezember ist Abgabetermin für den Rohentwurf. Eigentlich (das Lieblingswort der Verlierer) bleibt mir gar keine Zeit, mit einem eigenen Projekt teilzunehmen. Aber scheitern kann ich im November immer noch. Ich habe eine (alte) Idee, aus der möglicherweise nichts wird, wenn ich sie nicht bald umsetze.

Also mache ich heuer mit. Ich werde teilnehmen und 50.000 Worte Mystery tippen.

Wer auch dabei sein möchte, kann sich unter folgendem Link anmelden und informieren: http://www.nanowrimo.org
Informationen zu Treffen und länderbezogenen Aktivitäten findet ihr unter:
NaNoWriMo Österreich: http://nanowrimo.org/regions/europe-austria
NaNoWriMo Deutschland: http://nanowrimo.org/regions/europe-germany
NaNoWriMo Schweiz: http://nanowrimo.org/regions/europe-switzerland

Viel Spaß beim Schreiben und viel Erfolg!

Donnerstag, 8. Oktober 2015

Wie Gutmenschen Sch... produzieren


Dieser FB-Post ist mir den ersten Blogeintrag nach dem »Aufwachen« wert. ;)

Voranstellen möchte ich gleich, dass ich grundsätzlich dafür bin, jede Art von körperlicher, psychischer und seelischer Gewalt zu vermeiden!!!
In diesem Beitrag geht es nicht darum, die Aussagen von Sheikh Abdellatif zu verteidigen!!


Das Video wurde mittlerweile über 200.000-mal aufgerufen und über 3.500-mal geteilt. Die Kommentare sind von »schockiert« bis zu »man sollte euch alle...« einer Linie treu folgend: Abscheulich, verachtenswert, sch.... Salafisten/Islamisten. Gegenkommentare sind genauso formuliert, nur die Richtung ist eine andere.

Nun frage ich mich, wer von den vielen, die ihren Kommentar darunter gesetzt haben, die sich gut dabei fühlen, in das vollgekotzte und vollgeschleimte Hasshorn zu blasen, haben das Video genau angesehen und vor allem, wirklich zugehört und verstanden?

Es stimmt: Grundsätzlich geht es um das Thema Schlagen von Frau und Kind. Aber ...

Er erklärt zuerst das Schlagen an sich: Nicht niederprügeln sei gemeint, keine blauen Augen, keine Beulen. Sondern »klein«.
Er erklärt die Reihenfolge, wie grundsätzlich gemäß dem Koran zu verfahren wäre: 1. REDEN; 2. kalte Schulter zeigen; und erst 3. schlagen.
Dann führt er aus, dass im Islam das Problem sei, dass ERST (Nieder-)GESCHLAGEN wird, und erst danach nach einer Lösung gesucht wird. Das von der falschen Seite mit der Problemlösung begonnen würde.

Bei 1:55 kommt die Kernaussage des Videos: »Deshalb Kinder oder Frauen dürfen wir, also auf jeden Fall, nicht schlagen, was wir auch verstanden haben ... ».

Für mich bleibt hier die - auch bei uns noch häufig erwähnte und verteidigte - »g´sunde Watsch´n« übrig. Die g’sunde Watsch’n ist zwar gesellschaftlich nicht in Ordnung, aber durchaus noch gängige Praxis. Diese »Züchtigungsform« ist zwar gemäß dem Koran »erlaubt«, aber auch hier nur letztes Mittel, nach Gespräch und »kalter Schulter«.
Das müssen wir, aus unserer Kultur heraus, nicht in Ordnung finden. Aber die Art und Weise, wie auf FB darauf reagiert wird, erinnert genauso wenig an eine Gesellschaft, die das Recht hätte, das anzuprangern.

Was ist hier meiner Meinung nach passiert? Wir sehen einen Salafisten, wir lesen das Thema, wir rufen unsere Erfahrungen oder zumindest die ständig gehörten, gelesenen und gesehenen Informationen aus Medien und Gesellschaft ab und reagieren, als hätte man uns das Gehirn amputiert.
Es wird nicht mehr zugesehen, nicht zugehört und schon gar nicht versucht, zu verstehen.
Wir sind mittlerweile so auf Hassen, Verdammen und Verfluchen getrimmt, dass wir nur noch nachplappern und mitschreien. Bei diesem Thema geben sich »Links« und »Rechts« sogar die Hand. Wenn auch aus anderen Grundmotiven.

Herausgekommen ist ein Shitstorm gegen die Grundaussage: »Deshalb - Kinder oder Frauen dürfen wir, also auf jeden Fall, nicht schlagen, was wir auch verstanden haben ... ».
Und ihr Kommentatoren und Kommentatorinnen erwartet tatsächlich, dass die Welt durch euch besser wird?
Wer gegen Schlagen in Beziehung und Familie auftreten will, muss zuerst einmal selbst frei von Aggression sein!

Der Link zum Post/Video, das offenbar ursprünglich geteilt wurde: https://www.facebook.com/TobiasHuchSeite/videos/10153107830656142/

Mittwoch, 7. Oktober 2015

Time to wake up ...

Zeit zum Aufwachen ist es derzeit in vielen Belangen. Doch in diesem Beitrag soll es »nur« um meinen Blog gehen. Seit mehr als 4 Jahren gibt es balubaer.blogspot.com schon. Obwohl seit mehr als einem Jahr hier nichts passiert ist, wurde er in der Ruhephase 11.000-mal aufgerufen.

In den letzten Wochen war ich viel auf Facebook (aktiv) und anderen Sozialen Netzwerken (passiv) unterwegs. Und immer häufiger kamen Fragen und Vorwürfe zu meinen Postings - nicht via Kommentar, sondern über private Nachrichten oder Email.
Erst war ich etwas grantig, weil ich es als feige angesehen habe, dass betreffende Personen nicht offen in den Kommentaren mit mir diskutieren wollen. Dann wurde mir klar, dass es aktuell nicht einfach ist, offen über verschiedene Themen zu diskutieren. Viele kritisieren zwar die fehlende Meinungsfreiheit in fernen Ländern, machen aber jeden nieder, der bei uns eine »falsche« Meinung äußert.
Ich habe inzwischen Verständnis dafür, dass man sich dem links/rechts-Gestoße nicht aussetzen will, aber dennoch irgendwie eine Meinung oder Antwort zu eigenen Gedanken haben möchte. Eine jener Personen, die ich zuerst als feige eingestuft hatte, meinte nämlich: »Ich weiß nicht mehr, was ich glauben soll. Du scheinst mir einer der wenigen zu sein, die noch versuchen, jemanden wie mich zu verstehen. Ich wollte wirklich von dir wissen, wen ich wählen soll«.
Mir wurde schlagartig klar, welche Verantwortung ich da habe. Diese Aussage hat mir zudem die Augen geöffnet und mir gezeigt, dass niemand von uns davor gefeit ist, ein falsches Bild zu entwickeln, vorschnell zu urteilen und Fehler zu machen. Ich erst recht nicht.
Um auf derlei Fragen und Kommentare einzugehen, reichen mir die Möglichkeiten von Facebook nicht mehr. Auf zu viele Beiträge würde ich gerne Ähnliches antworten. Für dauernde Wiederholungen und Querverweise reichen aber meine Zeit und die Möglichkeiten auf FB nicht. Deshalb ich in den letzten Tagen nach Lösungen gesucht, auf FB-Beiträge einzugehen und meine Kommentare leichter zugänglich zu machen. Bei meinen Überlegungen habe ich mir auch meinen »alten« Blog einmal angesehen und bin zu der Erkenntnis gekommen, dass es wohl die beste Lösung wäre, hier wieder aktiv zu werden und Beiträge aus Sozialen Netzwerken, die mich interessieren oder zu denen ich meinen Senf abgeben möchte, hier zu behandeln.
Die Idee ist im Moment, einen oder mehrere Postings aus Sozialen Netzwerken hier im Blog zu verlinken und dann gemeinsam darauf einzugehen. Den Blogbeitrag werde ich wiederum in FB zu verlinken.
Diese Idee wird sicher noch einiger Anpassung und Adaption bedürfen, aber ich fange einfach mal an und dann sehen wir, was daraus wird.
Bis dahin bedanke ich mich erstmal für die Treue, die mir Leser über die lange Zeit der Stille gehalten haben, bitte alle um zahlreiche Themen und Ideen und wünsche euch allen viel Spaß und viele Gedanken beim Lesen meiner Beiträge.

PS: über Daumen, Like, Teilen, Kommentar, Kritik und was euch sonst noch einfällt, freue ich mich natürlich sehr.